Ball Of Light from Sam Collins on Vimeo.
Lightwriting, Lightpainting oder Lightgraffiti – gemeint ist immer das gleiche, nämlich Malen mit Licht. Man wartet bis es dunkel ist, packt seine Kamera auf ein Stativ und stellt eine sehr lange Belichtungszeit ein. Macht man nichts, bekommt man ein schwarzes Bild. Bewegt man sich aber mit einer Lichtquelle (z.B. Taschenlampe) vor der Kamera, kann man mit diesem Licht malen. Letzten Sommer habe ich das mit ein paar Freunden ausprobiert und festgestellt, dass es nicht nur eine sehr kreative Art der Bildgestaltung ist, sondern auch eine sehr unterhaltsame Freizeitbeschäftigung. Lightwriting eignet sich vor allem für Abende, an denen man zusammen sitzt und nicht wirklich weiß, was man machen soll. Jetzt, wo die Temperaturen in der Nacht wieder angenehmer werden, wird es hoffentlich wieder viele dieser Nächte geben.
Das Video zeigt, wie diese Art der Fotografie für einen “Businesskasper” zum Lebensinhalt wurde. Eigentlich sind es immer “nur” Lichtkugeln, die er in die Landschaft malt. Wenn man aber selbst solche Fotos mal gemacht hat, kann man soetwas gut nachvollziehen. Es ist jedesmal spannend, die Belichtung zu beenden, und auf das Foto auf dem Display zu warten. Man sieht ja nicht, ob aus den Bewegungen ein gelungenes Foto wird. Solche Fotos kann man übrigens mit jeder Kamera machen, die eine lange Belichtungszeit unterstützt (>30 sek). Man braucht nur noch ein Stativ, und dann kann es eigentlich schon losgehen.



